32 Prozent sparen: Die Britischen Jungferninseln erkunden mit der „Sea Cloud“

8 Tage Reise mit der „Sea Cloud“, Aussenkabine für zwei Personen, Vollpension, alle Softgetränke an Bord, Bier und Wein zu den Hauptmahlzeiten, 14.12.-21.12.2020 ab/bis Philipsburg (St. Maarten) jetzt nur noch Fr. 2’681.- pro Person (statt Fr. 3’970.-)! Endpreis. Keine Buchungsgebühren. Es hat, solang’s hat. Buchen bequem bei uns im l’tur Reise Shop Bern an der Kramgasse 77 oder direkt hier.

Route: Philipsburg – zwei Tage North Sound (Virgin Gorda) – Great Harbour (Jost Van Dyke) – White Bay – Gustavia (Saint-Barthélemy) – Anguilla – St. John’s (Antigua und Barbuda) – Philipsburg.

1931 wurde die „Sea Cloud“ in Kiel gebaut und galt als Meisterwerk der Schiffsbaukunst. Veranlasst wurde der Bau der damals grössten privaten Segelyacht weltweit, die zunächst „Hussar“ getauft wurde, von Edward Francis Hutton, einem der reichsten Geschäftsleute der Wall Street. Dementsprechend auserwählt waren die Bordgäste. Nach der Scheidung der Huttons wurde die Yacht in „Sea Cloud“ umbenannt und als schwimmender Diplomatenpalast nach Leningrad beordert. Auch hier waren die Passagiere prominent: berühmte Sowjets und auch eine Reihe von Mitgliedern der Königsfamilien, wie z. B. Königin Elisabeth von Belgien, gingen für eine Segelkreuzfahrt an Bord. Nach dem Kriegseintritt der USA stand die „Sea Cloud“ im Kriegsdienst und hat den USA insgesamt zweieinhalb Jahre aktiv gedient. Von der beeindruckenden Millionärsyacht blieb nicht viel übrig, da die Masten und der Bugspriet für den Kriegsdienst demontiert und das Schiff grau gestrichen wurde.

Nach dem Krieg wurde die „Sea Cloud“ wieder zur Luxusyacht umfunktioniert. Neuer Eigentümer wurde der brutale Staatschef der Dominikanischen Republik, Rafael Leonidas Trujillo Montinas. Das Schiff erhielt den Namen „Patria“. Nach dem Tod des dominikanischen Staatschefs gehörte die „Patria“ wieder den Amerikanern, lag wegen Schwierigkeiten jedoch acht Jahre im Hafen, bis sie der Deutsche Hartmut Paschburg gemeinsam mit einer Gruppe Hamburger Kaufleute kaufte, und das Schiff wieder den Namen „Sea Cloud“ bekam.

1978 steuerte die „Sea Cloud“ den Hamburger Hafen an. Umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden durchgeführt, bevor das Schiff Ende 1979 auf ihre erste Seereise unter neuer Flagge ging. Seit 1979 ist die „Sea Cloud“ wieder auf den Weltmeeren anzutreffen. Im Winter 2010/2011 wurde die Yacht unter Wahrung ihres nostalgischen Charakters in Bremerhaven modernisiert. Zu ihrem 80. Geburtstag im Mai 2011 erstrahlte die „Sea Cloud“ bereits in neuem Glanz. Lass es Dir nicht entgehen, eine Kreuzfahrt auf einer legendären und traditionellen, aber dennoch luxuriösen Segelyacht zu erleben!