Ostern in Armenien

Feiere die Karwoche im ältesten christlichen Land der Welt: Bereits im Jahr 301 wurde das Christentum in Armenien Staatsreligion. Für die Armenier ist Ostern das Fest aller Feste. An jedem Tag der „Grossen Woche“ kannst Du die liturgischen Rituale erleben, die überraschend anders sind als die der reformierten, orthodoxen und katholischen Kirche.

Am Fusse des biblischen Berges Ararat – ewig schneebedeckt – liegt Eriwan, eine der ältesten Städte der Welt und Ausgangspunkt unserer Studienreise durch die geheimnisvolle kleine Kaukasusrepublik. Frühchristliche Kirchen und Klöster inmitten archaischer Landschaften erzählen von den Anfängen des Christentums und zeugen von der überreichen Kultur eines Landes mit konfliktvoller Geschichte. Immer wieder ein Thema: das teils schwierige Verhältnis zu den Nachbarländern. Und dennoch: Das Essen, die Weine und der armenische Cognac lassen Geniesser stets glücklich lächeln. Der Humor und die Gastfreundschaft der Armenier sowieso.

Tag 2: Ausgeschlafen und frisch gestärkt brichst Du mit Deiner Studiosus-Reiseleiterin nach Garni zum römisch-hellenistischen Tempel auf. Wir blicken hinunter in die Schlucht des Azats, die mit ihren bizarren Basaltsäulen geradezu mystisch wirkt. Danach geht es weiter zum Felsenkloster Geghard (UNESCO-Welterbe). Zurück in Eriwan gehen wir in einem Restaurant armenisch essen: Lavasch, Schaschlik, Tolma – Du wirst es mögen!

Tag 3: Bei einer Rundfahrt erleben wir die armenische Hauptstadt: historisches Museum, neue Kathedrale, die Abovjanstrasse mit ihren alten Bürgerhäusern und die Oper. Von der riesigen Statue „Mutter Heimat“ überblicken wir die Stadt, in der ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt. Der Völkermord an den Armeniern 1915 ist noch heute Streitpunkt zwischen Armenien und der Türkei. Wir informieren uns im Genozid-Museum.

Tag 4: Wir machen uns auf den Weg zu Gregor dem Erleuchteten im Kloster Chor Wirab. Magisch: der Blick auf die Firnkuppe des 5165 m hohen Ararat – wenn er nicht schamhaft sein Haupt verhüllt. In der Amaghu-Schlucht streckt das Kloster Norawank seine Kirchtürme dem Himmel entgegen. Unser Bus erklimmt den Selimpass (2410 m), danach geht es hinunter zum Sewansee. Zwei Übernachtungen in Dilijan.

Tag 5: Wir fahren durch eine dunkel bewaldete Landschaft mit tiefen Schluchten. Die schwarzen Klöster hier im Wald hätten die perfekte Filmkulisse für „Herr der Ringe“ abgegeben! Das Kloster Goschawank krallt sich mutig an den Abhang eines Berges, dagegen schlummert das Kloster Haghartsin ruhig in seinem grünen Bett. Nach dem gemeinsamen Mittagessen nehmen wir am Sewansee an der Fusswaschungszeremonie teil, und abends erleben wir einen Teil der „Lichtlöschung“, eine Feierlichkeit, die bis in die Morgenstunden dauert.

Tag 6: Noch einmal geniessen wir den Ausblick auf den Sewansee, bevor wir uns auf den Weg nach Ashtarak machen. Am Fusse des erloschen Vulkans Aragaz gelegen und in unmittelbarer Nähe zu Erewan ist Ashtarak bei den Hauptstädtern als Wohnort sehr beliebt. Bekannt ist der Ort für seine vielen Kirchen. Deine Reiseleiterin kennt die Schönsten und wir erleben hier die Karfreitagsliturgie.

Tag 7: Die Sammlung Matenadaran in Eriwan ist eine der umfangreichsten Handschriftensammlungen überhaupt. In der Nähe Eriwans liegt Etschmiadsin. Die Stadt ist Sitz des Katholikos, Zentrum der armenischen Kirche und Pilgerziel der in alle Welt verstreuten Armenier. Zusammen mit den Gläubigen feiern wir den Ostergottesdienst.

Tg 8: Nordöstlich von Eriwan besuchen wir das Psalmenkloster Saghmosavank. Das Erdbeben von 1988 fügte auch dem Kloster schwere Schäden zu, die erst in den letzten Jahren behoben werden konnten. Wer will, besucht in Eriwan noch den Kunsthandwerkermarkt „Vernissage“. Am Abend verabschiedest Du Dich von Armenien und Deiner Studiosus-Reiseleiterin in einem Restaurant und lässt Dir die kulinarischen Schätze Armeniens noch einmal auf der Zunge zergehen.

Im Reisepreis enthalten: Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von Basel Bad Bf bzw. jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich, Linienflug (Economy) mit LOT von Frankfurt oder München nach Eriwan und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich, Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. Fr. 145.-), Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichem Reisebus, 8 Übernachtungen in guten Hotels, Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC, Frühstücksbuffet, 4 Mittagessen in Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, örtliche Führer, Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. Fr. 33.-), klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten. Fr. 1’974.- pro Person (im Doppelzimmer).