Transcaucasian Trail – auf dem Fernwanderweg durch den Kleinen Kaukasus

Die in 2017 von enthusiastischen Freiwilligen begonnen ersten Teilabschnitte des Fernpfades auf armenischem Territorium stellen die Herausforderung während der 2-wöchigen Sonderreise dar. In den ersten Tagen konzentriert sich das Geschehen auf die Bergregion des Dilidschan-Nationalparks. Der zweite Abschnitt führt Dich ins zentrale Armenien – in die Geghama-Berge mit den beiden Vulkan-Gipfeln Ajdahak (3597 m) und Spitakasar (3560 m). Der dritte Teil unserer Tour führt in den mittleren Süden Armeniens, das für seine schroffen Gipfel und auch für den besten Wein des Landes bekannt ist. DIAMIR ist der erste deutschsprachige Reiseanbieter, der mit dem Transcaucasian Trail an den Start geht und damit sein vielfältiges Kaukasus-Programm krönt. Während der vielen Wanderungen besuchst Du Volunteercamps und erfährst vieles über den Bau der Wanderwege, wer die Köpfe dahinter sind und wie das 15- bis 20-Jahre-Projekt finanziert und gesponsert wird. Deine Wanderungen im Gebiet Dilidschan führen Dich nicht nur zu den atemberaubenden Kalksteinfelsen und Laubwäldern der Region Tavusch, sondern auch zu einigen der berühmtesten historischen Kulturstätten, wie beispielsweise die Klöster Haghartsin und Goschawank. Der Zentralteil Armeniens hat ein völlig anderes Landschaftsbild und bietet damit beste Abwechslung. Ganz am Wegesrand besichtigst Du den Sewan-See mit seinem berühmten Kloster, die Selim-Karawanserei oder das in einer roten Schlucht gelegene Kloster Noravank. Begegnungen mit Einheimischen geben einer Reise nach Armenien die nötige Würze, bei der Du als Tourist oftmals nicht nur Betrachter, sondern auch Protagonist bist. Wenn an der kaukasischen Tafel der Gastgeber das Wort erhebt und auf Freundschaft, Tapferkeit und Liebe anstößt, dann weisst Du, dass Du ein Teil dessen geworden bist.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) war mit Rad, Rucksack und dem Dresdener Reiseveranstalter DIAMIR durch Armenien unterwegs. Begleite Reiseleiter Stefan „Hilde“ Hilger und MDR-Moderator Thorsten Kutschke auf einer aussergewöhnlichen Reise. Auf dem Sattel ging es durch die atemberaubende Landschaft Armeniens – fast 400 km und 6.500 Höhenmeter in 4 Tagen. Anschliessend wurden die Pedale gegen Wanderschuhe getauscht, um den höchsten Berg des Landes zu erklimmen. Die Biwak-TV Reihe zeigt Dir eine Reise voller spektakulärer Eindrücke: von fehlendem Rückenwind und rauem Gebirge, von herzlicher Gastfreundschaft und einem Stück verbliebener Sowjet-Ära.

16-tägige Rundreise, 7 Übernachtungen in Gästehaus im Doppelzimmer (Gemeinschaftsbad), 3 Übernachtungen in Hotel im Doppelzimmer, 2 Übernachtungen in Zelt, 2 Übernachtungen in Gästehaus im Doppelzimmer. Strahlend und geschäftig: Hauptstadt Jerewan, Tageswanderungen in der Armenischen Schweiz und im zentralen Hochland, 4-tägiges Zelttrekking in den Geghama-Bergen. . Linienflug ab/an Frankfurt/M (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Jerewan und zurück mit Austrian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class, DIAMIR-Reiseleitung, lokale Wanderführer, alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Campingausrüstung exkl. Schlafsack, alle Eintritte laut Programm, Reiseliteratur.

Wie überall im Kaukasus üblich, haben sich Gästehäuser als beliebte Übernachtungsplätze fest etabliert. Oftmals befindet sich am privaten Haus des Eigentümers ein Anbau mit einer überschaubaren Anzahl an Zimmern. Man ist quasi auf dem Grund und Boden eines privaten Anbieters zu Gast und kann auch das Areal voll nutzen. Die Zimmer sind individuell und liebevoll gestaltet. Es ist natürlich kein Hotel, hat aber seinen besonderen Charme, so dass unsere Gäste gerne wiederkommen. Die Frau des Hauses kocht selbst und das sorgt für wahre Gaumenfreuden. Im Garten sitzt man oft unter Weinreben, Aprikosen- oder Granatapfelbäumen und kann sich entspannen. Der Blick hinter die Kulissen einer armenischen Familie ist stets eine interessante Erfahrung. Wer ein authentisches Erlebnis will und kein Problem hat, den Menschen in Armenien ein Stück weit näher zukommen, ist hier genau richtig.

Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für teils lange Tagesetappen notwendig. Das Hauptgepäck wird auf den Wanderungen bei Unterkunftswechsel mit Fahrzeugen transportiert und jeder Teilnehmer trägt nur seinen persönlichen Tagesrucksack. Während des Zelttrekkings wird das Hauptgepäck ebenfalls transportiert und Du trägst lediglich den Tagesrucksack. Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen ist Grundvoraussetzung für eine Reise in den Kaukasus.

Anspruchsvolle Tour mit häufigen körperlichen Anstrengungen, für die eine gute Kondition und mentale Belastbarkeit erforderlich ist.

30.05.-14.06.2020, Fr. 2’984.- pro Person im Doppelzimmer, Fr. 3’265.- im Einerzimmer. Rail&Fly ab/bis Basel Bad Bf oder jedem anderen DB-Bahnhof: Fr. 62.- pro Person. Alles Endpreise. Keine Buchungsgebühren. Es hat, solang’s hat. Bequem buchen bei uns im l’tur Reise Shop Bern an der Kramgasse 77 oder direkt hier.

Du interessiert Dich für das Freiwilligen-Projekt „Transcaucasian Trail“? Hier geht’s zur Projekt-Homepage.